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08.04.2014

Angsträume


 Was sind für mich persönlich Angsträume? Welche Merkmale haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in meinem Leben?


Angsträume sind für mich Räume, die mein Wohlbefinden negativ beeinflussen, die ein unsympathisches Erscheinungsbild haben, an denen ich mich unsicher fühle und die mir eine gewisse Bewegungsfreiheit nehmen. Meistens sind diese Räume, öffentlich wie z.B. Parks, Plätze, Straßen aber auch Tiefgaragen oder bestimmte U-Bahn Stationen zählen für mich zu den Angsträumen dazu. 



Die Merkmale dieser Räume sind: 

  •   Versteckmöglichkeiten für potentielle Täter (z.B. durch dichte Hecken und der Nischen im Mauerwerk)
  •  Nicht einsehbare Hauseingänge
  • Fehlende Blickweite ( z.B. in verwinkelten Wohngebieten)
  • Mangelhafte Orientierungsmöglichkeiten (z.B. keine Beleuchtung, fehlende Straßenschilder oder Hinweis auf Notrufeinrichtungen)
  • keine Ausweichmöglichkeiten (z.B durch enge Gassen)
  • unsympathisches Erscheinungsbild (z.B. durch Vermüllung, Graffiti, Vandalismus, usw.)




     Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und sich so ein Angstraum manifestiert?Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?


Angsträume in meinem Leben sind:

1.)  Nachts oder spät abends die Gegend „am Hofgartel“ im 11ten Wiener Gemeinde Bezirk. Neben vielen Familien und netten Menschen, leben dort auch asoziale Menschen und viele Proleten, die sich dann am Abend alle in einer kleinen Wirtsstube versammeln um dort Bier zu trinken. Meistens sind das Männer um die 40-60 Jahre, die anscheinend nichts Besseres zu tun haben, als sich abends zu betrinken und jungen Mädchen nach zu gaffen und ihnen hinterher zu pfeifen. Da dieser „Würstelstand“ jedoch unumgänglich für mich ist, wenn ich mit der Straßenbahn nachhause fahre, werde ich des Öfteren mit solchen Aktionen konfrontiert. Dies ist sehr unangenehm, für mich und deswegen vermeide ich es, wenn es bereits dunkel geworden ist, mich dort zu befinden.




2.)  Der Reumannplatz im 10ten Wiener Gemeinde Bezirk. Wie ich schon in meinem anderen Beitrag erwähnt habe, mag ich es nicht mich dort aufzuhalten, egal ob Tags oder Nachts. Natürlich ist der Angstfaktor am Abend viel größer, weil sich dort in den späten Abendstunden hauptsächlich Männer und Burschen aufhalten, die mir nicht gerade einen seriösen und sympathischen Eindruck machen. Seitdem ich mich einmal dort Nachts aufgehalten habe (natürlich nicht alleine) und ich unangenehm von männlichen Personen angemacht wurde, zähle ich diesen Raum als meinen persönlichen Angstraum.

3.)  Mittlerweile ist auch die U-Bahn ein persönlicher Angstraum von mir geworden, weil sich dort viele Junkies und Alkoholiker aufhalten, die ein sehr angsteinflößendes Benehmen an den Tag bringen.  Da ich dort schon von komischen Menschen verfolgt wurde und auch nachts Angst habe, dort auf Kinderverzehrer oder Vergewaltiger zu kreuzen, zähle ich die U-Bahnen als meinen persönlichen Angstraum. (Wobei ich die U1, die U4 und die U6 sehr stark meide.) 



 Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum? Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe.


Die Schule war für mich nie ein wirklicher Angstraum. Natürlich hatte ich oft Angst vor Prüfungen oder Schularbeiten usw. aber ich kann nicht sagen, dass ich mich unwohl oder unsicher in der Schule fühle. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass ich nie ein Opfer von Mobbing war, ganz im Gegenteil. Ein Hauptgrund warum ich mich gefreut habe in die Schule zu gehen, war das Treffen meiner Freundinnen und Freunde.
Es gibt auch keinen speziellen Raum den ich in der Schule nicht mag aber wenn ich jetzt sagen müsste, welche Räume ich am wenigsten mag, dann  wären das, das Untersuchungszimmer von der Schulärztin und die Spinde. Das Untersuchungszimmer der Schulärztin mag ich deswegen nicht so sehr, da ich damit eher Schmerzen und Unwohlbefinden assoziiere und die Spinde deswegen nicht, weil es manchmal passiert ist, dass sich das Licht ausgeschalten hat, während wir uns noch die Schuhe angezogen haben und wenn wir Pech hatten waren unsere Spinde irgendwo hinten, wo man dann wirklich nichts gesehen hat. Da ich Angst im Dunklen hab, hatte ich in diesen Situationen auch manchmal Angst.





 Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen?


Ich kenne eine Frau die Jahrelang mit der Krankheit Agrophobie zu kämpfen hatte. Bei dieser Krankheit hat man Angst vor der Außenwelt. Das heißt, dass man theoretisch die ganze Welt als Angstraum sieht. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie schlimm das eigentlich ist, ich weiß nur, dass sie auch sehr darunter gelitten hat. Da sie einen Ehemann und drei Kinder hatte, war es für sie zusätzlich noch schwerer, ihren Aufgaben als Mutter nachzugehen, da sie ja nicht einmal ihre Kinder zur Schule oder zum Kindergarten bringen konnte. Geschweige den, die Einkäufe zu erledigen oder Arbeiten zu gehen.  Gott sei Dank hat sie diese Angst überwunden und lebt heute als selbstbewusste Frau und Mutter von vier Kindern. Ich muss zugeben, dass ich großen Respekt vor ihr habe, weil sie es ihren Kindern und ihrem Ehemann zu liebe geschafft hat, gegen diese Krankheit anzukämpfen und sie schließlich auch zu überwinden. Diese Zeit in der sie in vollkommener Isolation von der Außenwelt gelebt hat, war bestimmt nicht leicht für sie und ich denke auch, dass sie nichts dafür kann an diese Erkrankung erkrankt zu sein. Für mich ist es unvorstellbar mich so zu Isolieren also denke ich, dass diese Zeit für sie sicher nicht einfach war.


Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll man das überhaupt?



Natürlich soll man die Angst vor Angsträumen überwinden, denn erst danach hat man die Chance sein Leben in vollen Zügen zu genießen. Im Falle von meiner Bekannten, hat die Überwindung nur zum positiven geführt. Sie fand einen Job, sie konnte wieder mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und ihren anderen Aufgaben als Hausfrau nachgehen. Jeder hat seine eigene Art diese Angst zu überwinden. Die einen stellen sich ihr, die anderen gehen zum Psychiater usw. Jeder muss seine eigene Strategie finden, die am besten zu ihm passt. 



1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


2. Persönlicher Kommentar

Meiner Meinung nach, ist mir die Arbeit sehr gut gelungen, da ich mich mit jedem Punkt sehr ausführlich auseinandergesetzt habe. Außerdem fand ich die Auseinandersetzung mit diesem Thema sehr interessant, weil ich mir davor nie konkret überlegt habe, wieso ich mich da und dort unwohl fühle, sondern ich habe es einfach so hingenommen, dass ich nicht gerne an diesen Orten bin, aber wieso das so ist, habe ich nie bewusst hinterfragt. Was mir während des Schreibens dieser Arbeit noch aufgefallen ist ist, dass die Angsträume eine große Rolle in deinem Leben spielen können und es schon so weit kommt, dass man sie nicht mehr meiden oder ignorieren kann. Ich finde es sehr wichtig, sich den Angsträumen zu stellen bzw. nachzudenken wieso man einen Raum als Angstraum sieht, denn erst dann könnte einem bewusst werden, dass man eigentlich gar nicht so große Angst vor bestimmten Räumen haben muss. 


von Adelisa Gluhic 



27.03.2014

Angsträume - Tijana


Angsträume ? Was und wo ist das?

Ich finde, dass Angsträume  Plätze, Orte, Räume, Straßen, Gassen etc. sind, an denen man sich nicht gerne befindet. Es können auch Ortschaften sein, vor denen man einfach Angst hat, oder Angst hat dort alleine zu sein. Oft kann eine bestimmte Sache, die an einem Ort stattfindet, diesen zum Angstraum machen, obwohl er es sonst nicht ist. Meiner Meinung nach gibt es also nicht bestimmte Merkmale von Angsträumen ; bei mir hängt es auch oft von der Uhrzeit, der gegebenen Situation, meiner momentanen körperlichen und geistigen Verfassung, davon ob ich alleine bin oder nicht, ab ob der Raum in dem ich mich befinde ein Angstraum ist oder auch nicht. Ich hab auch meine persönlichen Angsträume. Bei mir sind es Straßen in der Nacht oder am späten Abend. Ich mag es nicht alleine am Abend herumzugehen, denn man stößt sehr oft auf unangenehme Gesichter, an Jungs mit schlechtem Benehmen, an betrunkene Menschen die einen bedrohen, an rassistische Menschen die betrunken erst recht ihre Meinung sagen wollen und so weiter.. Außerdem habe ich auch Angst vor dem Keller, ich mag es nicht, wenn ich mich an dunklen Orten befinde, dann fühle ich mich sehr unsicher. Ein weiterer Angstraum kann manchmal die Ordination eines Arztes sein, weil ich wirklich große Angst vor Ergebnissen habe und ich hab auch Angst vor dem Blutabnehmen. Die Schule ist auch ein Ort, der mir in manchen Situationen Angst macht. Auch der Karlsplatz macht mir oft Angst, da dort oft viele drogenabhängige Menschen herumgehen.

Warum werden Angsträume zu Angsträumen?

Eigentlich habe ich selbst nie etwas so Schlimmes erlebt, das einen bestimmten Raum zum Angstraum gemacht hat. Ich denke eher dass ich vor manchen Orten Angst habe, weil ich sehe, dass an diesen Orten anderen etwas schlechtes passiert, meine Angst ist auch oft damit zusammenhängend, dass ich etwas nicht kenne, es ist mir fremd und damit weiß ich natürlich auch nicht ob es für mich Gefahr bedeuten kann. Es ist auch manchmal so, dass ich Angst habe, weil mir von klein auf eingeredet wurde, dass ich an manche Orte(z.B.: Keller) nicht alleine aufhalten soll. Als kleines Mädchen wusste ich ja schon, dass der Keller ein dunkler Ort ist und, dass ich da nicht alleine hin darf und deshalb habe ich heute vielleicht auch Angst. Wie gesagt so schlechte Erfahrungen, die einen Ort mit Angst gekennzeichnet haben, habe ich eigentlich nicht erlebt. Mir ist es aber schon sehr oft passiert, dass mich betrunkene Männer ansprechen, auf der Straße oder in der U-Bahn. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich natürlich Angst, aber ich weiß, dass das überall passieren kann und deshalb habe ich, jetzt konkret vor der U-Bahn keine Angst. Wenn ich aber besser nachdenke, komme ich drauf, dass es schon einen Angstraum gibt, vor dem ich manchmal Angst habe, wegen schlechter Erfahrung. Die Schule-  vor Prüfungen habe ich meistens höllische Angst davor, in die Schule zu gehen; das ist ja nur deshalb so, weil ich ja schon ein paar Mal eine schlechte Note bekommen habe, nur deshalb habe ich Angst die Schule in solchen Situationen zu betreten. Aber irgendwie gibt es nichts, dass mir einen Raum für immer zum „ Angstraum“ machen kann. Wenn es draußen hell ist und ich nicht alleine bin, kann ich auf der Straße, am Karlsplatz und im Keller ohne Angst herumspazieren; wenn ich keine Prüfungen, Schularbeiten oder Tests habe, kann ich auch die Schule ohne Angst betreten. Die schlechten Erfahrungen oder ängstliche Gedanken können einen Ort nur in bestimmten Situationen zum „ Angstraum “ machen.

Schule – ein Angstraum ?

Wie erwähnt, die Schule kann für mich manchmal ein Angstraum sein. Das kommt dann vor, wenn ich Schularbeiten, Tests, Prüfungen und andere Sachen erledigen muss, von denen meine Note abhängt. Ich denke, dass alle Schüler in solchen Momenten aufgeregt sind, aber ich bin dann besonders ängstlich. Ich denke, dass das so ist, weil mir meine Noten wirklich sehr wichtig sind und die Angst davor, dass ich eine schlechte Note bekomme ist so groß, dass die Schule automatisch auch zu einem Angstraum wird. Es gibt keine bestimmten Räume in der Schule, vor denen ich Angst habe, es sind einfach die Räume in denen die Überprüfungen stattfinden. Es sind ja nicht immer dieselben Räume.

Angst & Krankheit :

Ich denke, dass Menschen, die überall in der Öffentlichkeit Angst haben, ein sehr, sehr  großes Problem haben, denn dieses Empfinden neigt ja zu einer psychischen Krankheit. Ich denke zwar dass diese Menschen krank sind, aber ich finde, dass sie nicht ausgelacht und ignoriert werden soll. Solchen Menschen muss geholfen werden, denn alleine kommen sie sicher nicht klar. Man muss sich nur vorstellen wie es ist, wenn man nur zu Hause sitzt, weil man Angst hat, das Haus zu verlassen. Man hat einfach Angst, dass außerhalb etwas passieren wird und deshalb geht man auch nicht raus. Aber man kann ja gar nicht funktionieren wenn man nicht raus geht. Man muss Einkäufe erledigen, frische Luft schnappen und vor allem soziale Kontakte pflegen. Klar kann man auch Gäste einladen, aber das machen j nicht alle mit, wenn sie merken, dass die Person vollkommen neben sich ist. Wenn man so eine Person kennt, dann sollte man ihr auf jeden Fall helfen, denn es ist ja nicht leicht so zu leben.

Angst lösen? Wie ?

Ich denke, dass man sich die Angst vor den Angsträumen unbedingt nehmen muss oder nehmen lassen muss. Wenn man eine unüberwindbare Angst hat, sollte man vielleicht zum Psychologen gehen, denn es ist nicht gut, dass man alles in sich hineinschluckt. Aber kleinere Ängste kann man ja auch alleine lösen. Es ist wichtig, denn Ängste sind meiner Meinung nach Probleme, und mit Problemen lebt man nicht gerne, also sollte man sie lösen. Klar kann Angst einen auch vor Gefahren bewahren, denn wenn man Angst hat geht man auch vorsichtiger um, aber trotzdem finde ich es besser, ohne Ängste zu leben. Wenn man wirklich vor Räumen, wie es der Keller ist, Angst hat, sollte man dort vielleicht öfter hingehen. An gewöhnt sich dann an den Raum und vielleicht verschwindet die Angst dann auch. Vor der Angst auf dunklen Straßen kann man sich vielleicht nur befreien, indem man nicht alleine herumgeht. Es gibt auch eine Sache, die ich vorher nicht erwähnt habe, aber die mir jetzt doch eigefallen ist. Ich habe manchmal auch Angstträume und ich weiß, wie ich diese immer löse. Ich setz mich dann in der Nacht hin, mach das Licht an, versuche mit einer mir nahestehenden Person in Kontakt zu treten und dann weiterzuschlafen. Am nächsten Morgen, versuche ich mich dann an den Traum zu erinnern und dann versuche ich herauszufinden warum ich das geträumt habe. Oft merke ich dann, dass es oft mit Stress oder einem Streit zu tun hat. Wenn ich das mit mir selbst abgeklärt habe geht es mir oft sehr viel besser. Ich denke, dass jeder versuchen soll sich mit den Ängsten und Angsträumen auseinanderzusetzen und diese zu vergessen J

 

 

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

 

Kommentar:

Ich finde, dass mir diese Arbeit deshalb gelungen ist, weil ich alle Punkte erfüllt habe. Oft ist es mir, bevor ich den nächsten Punkt gelesen habe, passiert, dass ich ihn schon eingebaut habe, da ich dachte, dass das vielleicht auch wichtig sein kann. Daher denke ich, dass ich mich ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt habe und es auch erfolgreich gelöst habe. Für mich selbst war es auch neu über solche Sachen nachzudenken, denn ich habe ist jetzt alle Angsträume einfach als normale „ Räume“ erlebt, jetzt jedoch sehe ich das ganze anders und ich habe ich auch selbst dazu motiviert meine Ängste zu überwinden J

20.03.2014

ANGSTRÄUME UND ANGSTTRÄUME

Ich hab echt keine Ahnung, wie genau diese Arbeit mit Geografie und Wirtschaftskunde verbunden ist, aber ich setze mich mal ran und schreib etwas darüber. Aus dem einfachen Grund weil kein anderer dieses Thema nehmen wird. Nehme ich jetzt sehr stark an.

Weiters, hab ich mir gedacht, schreib ich parallel dazu mit wie es mir mit dem schreiben geht.
Hier ist die „Dokumentation“ meines Gemütszustandes.

22:46 – Es geht mir gut, ich bin nur etwas verwirrt und mit mir selbst nicht ganz im klaren was ein Angsttraum eigentlich ist. Ich denk einmal etwas darüber nach.

22:58 -  Ich bin mir jetzt immer noch nicht ganz im klaren, was Angsträume sind, doch ich hab zumindest herausgefunden, dass es um Angst Räume geht und nicht um Angst Träume. Weiters ist hab ich eine Art „Schreibblockade“.

23:05 -  Mir ist das Beispiel, dass ich in der zweiten Frage darbiete eingefallen, und mir ist schlecht. Aber ich halte durch. Ist schon zu spät um etwas anderes anzufangen.

23:17 – Oh mein Gott, ich hab irgendein Flashback oder so einen Mist, warum schreib ich das genau? Das hat rein gar nichts mit Geo zu tun.

23:23 – Ich  verlier mich in Details und durchleb ein Kindheitstrauma um halb Zwölf in der Nacht.
Yaaaaay, Geografie!

23:27 – Ich hab herausgefunden, woher meine, mittlerweile losgewordene, Angst vor Gewittern herkam. Deep Stuff.

23:30 – Wow, jetzt nochmal die Unterstufe durchleben, mir dreht sich so schon alles im Magen um.

23:35 – Ich hab begonnen zu essen.

23:39 -  #Selbsttherapie

23:46 – hoffentlich geht sich das noch aus. Ich weiß nämlich nicht wie viel ich noch schreiben werde.

23:54 – Omg ich shcaffs noch. Gleich hab ihcs.

23:57 – mgomgomgoogmomgogmomgo omg omg omg omg

Was sind für dich persönlich Angsträume? Welche Merkmale haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in deinem Leben?

Für mich ist ein Angstraum schlichtweg eine Umgebung in der man nicht sein will. Also, nicht unbedingt an einen Ort gebunden, sondern mehr durch die Bedingungen durch die diese Situation entstanden ist. Dazu gehören Geräusche, Bilder, Gerüche – alle Sinne dazu. Nicht nur die Stelle.
Somit kann ein Angstraum jederzeit entstehen.
Weiters, in meinem Leben habe ich nur mehr wenige Angsträume. Das soll bitte nicht prahlend rüber kommen, es ist nur so, dass ich mittlerweile wenige Situationen wirklich fürchte. Aufregung ist bei mir aber sehr oft mit im Spiel, nur die setze ich nicht mit Angst gleich. Meine Angsträume drehen sich mehr um das „was wäre wenn“ - also keine reale Situation, sonder das davor. Auch sind fast immer andere Menschen involviert

Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und sich so ein Angstraum manifestiert?

Ein gute Beispiel, dass mir dazu einfällt, ist der mögliche Verlust meiner Eltern. Es geht wieder um die Möglichkeit, denn obwohl der wahre Verlust schrecklich wäre, ist die Unklarheit schlimmer für mich gewesen. Denn die Unklarheit war für mich mit Verlust gleichzusetzen.
Ich war da vielleicht 8 oder 9. All dies geschah über einen Samstag hinweg.
Meine Eltern beschlossen nach Polen zu fahren, dort ein paar Sachen zu kaufen, und dann am Abend wieder da zu sein. Ich verstand das auch vollkommen. In Polen sind die Produkte billiger, doch der Hauptgrund war die andere Auswahl. Ist ja ein anderes Land, wisst du.
Auf jeden Fall waren meine Eltern so weitsichtig und haben nicht von mir erwartet, dass ich mit 8/9 Jahren für mich selbst sorgen konnte, auch wenn es nur ein Tag war, und haben mich deshalb bei meiner Oma und ihrem Ehemann abgelegt. „Abgelegt“ klingt vielleicht herzlos, aber mir fällt kein besseres Wort dafür ein. Sie wollten mich dort um ca. 6 Uhr in der Früh hinbringen, dann nach Polen fahren – shoppen – und vor Mitternacht wieder da sein. Also Hartcore für alle beteiligten. Die fahrt dauert zwischen fünf und sieben Stunden, also nichts unmögliches. Als sie wegfuhren war auch alles ok, denn es war ja nix neues für mich, dass meine Eltern nach Polen fuhren, auch wenn das, dass erste mal war, dass ich „alleine“ in Wien blieb.
Fast-forward. Meine Eltern hätten erst um 9 Uhr oder 10 Uhr da sein sollen. Es war aber noch nicht so spät. Ich kann mich nur erinnern, dass es draußen warm war, weil ich ohne Jacke am Abend draußen stand. Und an dem Abend ist irgendein dummer „Angstraum“ spontan entstanden und hat beschlossen sich zu manifestieren. Ich bitte dich, also den Leser, zu verstehen, dass Ängste nicht rational sind. Sie sind meist irgendein Hirngespinst.
Es war also Abend, meine Eltern hätten noch nicht da sein sollen, da bekam ich Angst um sie. Die Sonne ging gerade unter, und man hat die Kondensstreifen des Fliegers gesehen, welche im Abendlicht der Sonnenstrahlen rot-orange geglüht haben. Tja, und mein Kleinkindhirn hat sich eingeredet, dass das ein Meteorit war. So lächerlich das auch klingen mag, ich war vehement davon überzeugt, dass das Flugzeug ein Meteorit war. Außerdem hab ich mir noch eingebildet, dass dieser Meteorit meine Eltern töten wird. So, das war mein Angstraum. Ich hatte panische Angst davor, keiner konnte mich beruhigen, der Lebensgefähre meiner Oma nicht, meine Oma ja selbst schon nicht, die ist leider im Rollstuhl und hat Alzheimer, und die Nachbarn erst recht nicht. Ich stand dort, komplett gefroren und beobachtete diesen „Meteoriten“. Nach weiteren Stunden kamen meine Eltern dann irgendwann um ca. 1 Uhr in der Nacht zurück, und rettet mich aus meiner Wahnvorstellung.
Nach der ganzen Sache hab ich spontan eine Angst vor Gewittern entwickelt, also nehme ich an, dass mich das irgendwie traumatisiert haben muss.

Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?

Ich denke, dass bei mir diese Angst (die vor Gewittern) einfach nur entstand, weil ich nicht wollte, dass etwas unkontrollierbares mir jemanden wegnimmt. Gewitter können durchaus furchteinflößend sein.
Oft entstehen solche Angsträume durch ähnliche Erlebnisse, die aber nicht direkt etwas mit der Sache zu tun haben müssen. Bei mir war es halt ein Flugzeug, dass am falschen Ort zur falschen Zeit vom falschen Kind gesehen wurde, und dann eben eine Angst getriggert hat, die objektiv, nichts damit zu tun hat. Wenn man dann aber nachdenkt, kann man schon Verbindungen finden, wieso jetzt was passiert.

Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum? Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe.

Mittlerweile ist die Schule kein Angstraum mehr für mich. Jetzt ist sie mehr ein entfliehender Teil meines Lebens, an dem ich festhalten will, aber nicht kann, da durchfallen doppelt ungeil ist, zuerst wegen dem Durchfallen selbst, und dann wegen der tollen VWA & co.
Früher war aber die Schule ein Angstraum für mich. Dieses mal wirklich – ein Raum. Ein rieeeeesen Raum, in dem ich einfach mal für 6 Stunden absitzen musste.
Nachdem ich die Volksschule abgeschlossen haben, zwar mit einer zwei in Deutsch, aber ich spiel jetzt einfach mal die Auslandskarte, konnte ich es kaum erwarten mit meinen „Freunden“ ins Gymnasium zu gehen. Ich werde die jeweiligen Personen anonymisieren, so dass nur Leute wissen von wem ich red, die hoffentlich bemerkt haben was passiert ist.
Meine Freunde und ich gingen schon ein halbes Jahr ins Gymnasium, da haben N und T aus schierer Lust gegen mich gewendet. T und ich waren in der Volkschule sehr gute Freunde. Wir waren echt super befreundet. N war auch ein guter Freund von mir, wahrscheinlich sogar ein besserer als T. Die beiden haben dann langsam begonnen Leute gegen mich aufzuhetzen. Das erste Jahr war noch erträglich, der Anfang des zweiten Jahres war schon härter, und dann war einfach der Höhepunkt erreicht. Es muss das Ende der zweiten Klasse gewesen sein, oder Anfang der dritten, diese Drecksjahre sind bei mir vollkommen verschmiert und ich kann mich nur an einige wenige Dinge erinnern, aber an diese Tage erinnere ich mich ziemlich klar. Ich wachte ganz gemütlich auf, mir wurde schlecht bei dem Gedanken an Schule – doch nichts schlimmes. Dann ging ich zur Schule, wo ich mir auch noch nicht viele Sorgengemacht hab. Doch ab dem Moment an dem ich das Schulgebäude betreten habe, also den Raum Schule, hat sich bei mir einfach nur der Magen umgedreht. Ich hab nur darauf gehofft, dass dieser Tag ruhig verlaufen wird. Doch an diesem Tag hätte es nicht so sein sollen. Ich betrat die Klasse, und wurde von einem schrillen Konzert aus dutzend Stimmen mit einem lauten „SCHLEIMI“ begrüßt. Ich ließ mir nix anmerken, aber wehgetan hat es schon, wie eine ganze Klasse so gezielt eine Person hassen kann. Ich hatte in der Zeit auch nicht wirklich jemanden in der Klasse mit dem ich reden konnte, ich hing halt mal hier und mal dort rum. Aber meine „Clique“, so wie die coolen Kinder das jetzt sagen, hatte ich nicht.
   Dieses Mobbing ließ dann langsam ab, und gegen Ende der vierten Klasse hab ich dann zwei Lehrer dazugeschaltet, aber es war halt spät. Immerhin verlief der Rest der vierten Klasse dafür ruhig. Ich habe natürlich mit meinen Eltern geredet, und die wollten mir auch helfen, aber die Eltern dieser H********e wollten nicht.
Mittlerweile fühle ich mich in der Klasse doch gut integriert, und innerlich weine ich doch manchmal dem „was wäre wenn“ nach. Einfach, einer Unterstufe die nicht aus kompletter Scheiße bestand. Aber... diese Zeit hat mich ziemlich geprägt. Ich hoffe im Positiven.

Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen?

Ich kann diese Menschen vollkommen verstehen. Ich persöhnlich kenne solche Menschen, die, wenn sie öffentlich unterwegs sind, immer Dinge sagen, wie „Wieso schaut mich die so an?“ oder „Hast du den Blick von dem Typen da gesehen, stimmt etwas mit mir nicht?“ Mir tut so etwas insofern weh, da es mir schwer fällt zu verstehen, wieso manche so darauf achten wie sie aussehen. Damit meine ich keine Hygiene, sonder Kleinigkeiten, die ja eh keinem Auffallen. Hierbei denke ich, dass mich die Unterstufe des tollen G11 ziemlich abgehärtet hat, denn ich achte nicht wirklich darauf was andere von mir denken. Es ist noch nicht ganz so wie ich es mir wünsche, aber die  IDGAF (Kurz für „I don't give a fuck“ -  das was die coolen Kidz heute sagen) Einstellung war damal ein notwendiges Übel, und die haftet leider an den, möglicherweise falschen Stellen, immer noch.

Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll man das überhaupt?

Man kann es definitiv. Es ist möglich aus jeder Krise herauszukommen, alles lässt sich lösen. Angsträume sind einfach nur eine weitere Manifestation des irrationalen Dinges was die Angst ist.
Jeder der das ließt, und vielleicht Angst vor etwas hat, sollte es am besten machen. In den Raum eintauchen und dort bleiben, bis das Problem weg ist. Hätte ich damals die Möglichkeit gehabt, einfach das Mobbing hinter mich zu bringen, in dem ich Schulen wechsle, hätte mir das damals sicher geholfen, aber ich wäre jetzt einfach ein komplett anderer Mensch. Und selbst wenn mir oft die Worte „Arschloch“ oder „unsensibel“ nachgeworfen werden, komme ich halt so rüber.
Und ob man das soll? Was ist das für eine Frage? NATÜRLICH. Ich hatte, bis vor zwei Minuten, noch einen super Ansatz für diesen Teil der Frage, aber den hab ich jetzt verloren, deswegen schreib ich jetzt diese Satzwurst. Es ist absolut notwendig, dass wird, als Menschen, unsere dummen und unnötigen Ängste loswerden, und dann über sie hinaus wachsen. Hätte ich mir damals all die Kommentare und Namen ans Herz genommen, wäre ich jetzt sicher niemand der gerne referiert. Aber, so denke ich zumindest, bin ich darüber hinausgewachsen. Ah, da hab ich den roten Faden wieder. Nein, doch nicht. Gott, in 3 Minuten ist es morgen. Danke fürs lesen.

Markus Kulawik

Angsträume


Angsträume sind meiner Meinung nach Räume, bei denen es eigentlich keinen Sinn mach Angst zu empfinden, man es aber trotzdem tut. Man  verknüpft negative Erfahrungen mit einem Ort und im Kopf ist eingespeichert, dass man in Gefahr ist. Es ist auch möglich, dass man durch die Angst, dass etwas passieren könnte, Angst hat. Meistens sind Angsträume in öffentlichen Bereichen, ich persönlich denke aber, dass s genauso auch Angsträume innerhalb des Wohnraums gibt.

Ich persönlich habe am Anfang gedacht, dass ich nur einen Angstraum hatte, aber mittlerweile hab ich eingesehen, dass es ein mehr sind. Meine Angsträume sind vor allem an Orten, in denen wenige Menschen sind und es sehr leise ist. Und natürlich dunkel. Und um ehrlich fast ausschließlich in der Gegend in der ich wohne. Jetzt könnte man zwar meinen, dass ich generell andauernd Angst hätte, wenn ich am Abend alleine draußen bin, aber dem ist nicht so (ehrlich nicht).  Garagen und Parkplätze sind ziemlich unangenehm am Abend, auch wenn ich nicht alleine bin. Wenn ich aber weiß, dass Menschen in der Umgebung sind (auch wenn ich sie nicht sehen kann, aber z.B.  hören)zum Beispiel in einer dunklen Gasse, fühl ich mich sicher. Für mich ist genauso ok nachts alleine U-Bahn zu fahren oder alleine noch schnell etwas besorgen zu gehen.  Andere schieben dann trotzdem Panik. Ich habe schon Menschen sagen hören, dass die Orte an denen ich Angst habe meistens lächerlich sind, wenn man bedenkt, dass ich abends draußen keine Angst habe, aber viele meinen auch sie hätten dieselben Ängste.
Ein Angstraum von mir ist mein Keller. Da ich in einer Stiege wohne, haben wir dort eine Waschküche zum Wäsche waschen (an alle Hausbesitzer die das nicht kennen). Nun war es so, dass ich abends nie Angst hatte runterzugehen, egal wie spät es war. Aber meine liebe Mutter hat es tatsächlich geschafft, mir durch Erzählungen von dem was angeblich irgendwelchen unbekannten Personen passiert ist, Angst zu machen. Ich bezweifle aber das diese Geschichten stimmen. Ich denke, dass der Keller bei ihr zu einem Angstraum manifestiert ist als sie zu Halloween mal dort von irgendwelchen Teenies erschreckt worden ist. Seit dem geht sie abends nicht gerne in den Keller. Da sie nicht will, dass ich runtergehe, hat sie mich irgendwie mit ihrer Angst angesteckt.
Was vielleicht für manche komisch geklungen hat, ist, dass meine Angst um meine Wohngegend herum liegt. Das liegt vor allem daran, dass ich viel Zeit hier verbringe und somit die schönsten aber eben auch negativen Erfahrungen an diese Gegend gebunden sind.
Ein Beispiel dafür, dass sich ein Angstraum manifestieren kann ist der Eingang meiner Stiege. Wie ein paar meiner Klassenkollegenschon davor gesagt haben, ist der 11te Bezirk auch nicht grade der sozialste Bezirk, da hier auch viele Migranten wohnen, di e nicht ganz integriert sind, sei es das sie nicht wollen (Ihr eigenes Pech, wenn sie sich nicht anpassen wollen) oder auch weil sie erst kürzlich nach Wien gekommen sind. Ich muss aber sagen, dass hier auch viele asoziale Österreicher wohnen (ich weiß es klingt hart aber es stimmt wirklich), die es nicht schaffen ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Naja einer von ihnen hat in meiner Stiege gelebt und ich war abends noch den Müll wegschmeißen (wie gesagt hatte keine Angst abends rauszugehen) und wer haut betrunken und blutüberströmt gegen die Stiegentür und brüllt ins Telefon man soll ihn einlassen, er wohne doch hier? Ja genau! Genau so ein Assi der sein Leben nicht auf die Reihe bekommen hat. Nun ja ihr könnt euch wohl denken, dass dieser Ort abends nicht mehr so toll war und auch wirklich ein Angstraum von mir geworden ist. Ich habe aber im Moment keine Angst in der Stiege und meine Angst in den Keller zu gehen hat sich auch stark minimiert. Ich denke, dass liegt daran, dass all die, die Junkies und Alkoholiker waren ( und nein es waren nicht nur Ausländer, um ehrlich zu sein waren die, die ich kannte ausschließlich Österreicher – um mal mit dem Vorurteil aufzuräumen das nur Ausländer Probleme hätten sich in die Gesellschaft zu integrieren) nicht mehr hier leben und die Migranten sich endlich besser integriert haben. Wie schon mal gesagt: Integration braucht Zeit. Aber schweifen wir nicht vom Thema ab.

Angstraum Schule
Die Schule habe ich nie als so schlimm empfunden, dass sich ein Angstraum entwickelt hat. Ich persönlich mag es schon in di Schule zu gehen. Auch wenn ich oft genug jammere, dass ich keine Lust mehr habe hat es nichts mit dem Hass gegen die Schule sondern einfach um die Anstrengung zu tun die einen der Schulalltag manchmal kostet. Aber jeder ist hier natürlich verschieden. Ich persönlich finde jetzt als 8-Klässlerin, dass meine Zeit hier extrem schnell vergangen ist und ich habe mich an der Schule immer willkommen gefühlt. Viele Kinder haben aber damit zu kämpfen, dass sie Angst vor der Schule haben. Sei es durch Mobbing, Streit mit den Lehrern und Angst die Schule nicht zu schaffen. Ich persönlich finde es schade, weil ich denke, dass man genau diese Jahre hier genießen sollte und man als Kind (und wahrscheinlich als 18-Jahrige auch) alles viel schlimmer sieht als es ist. Ich glaube die Größe der Schule kann für kleine Kinder ziemlich einschüchternd sein, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie meisten aus kleinen Volkschulen kommen. Ich persönlich habe keinen Angstraum in der Schule, höchstens Räume die ich mag und um ehrlich zu sein erinnere ich mich nicht mehr daran ob ich einen Raum in der Schule als angsteinflößend empfunden habe. Ich glaube aber nicht. Sabrina hat zum Beispiel  den Teil zwischen Lehrertisch und Tafel genannt, in dem man immer Referate hält. Wenn alle einen anschauen und man diese Situation nicht mag kann ein Angstraum entstehen,  auch wenn der dann nur vorübergehend  ist (während dem Referat, Rede, Präsentation, usw.). Schon der Gedanke dort vorne zu stehen macht ihnen Panik.

Wenn jeder Ort außer dem eigenen Heim ein Angstraum bzw. Ort wird, hat mein meiner Meinung nach eine psychische Krankheit. Und die gibt es wirklich und zwar ist es die Agoraphobie – Angst vor der Außenwelt. Mir tun diese Menschen furchtbar leid, vor allem weil sie so viel verpassen. Ein großer Teil vom Leben spielt sich draußen ab und diese Menschen versuchen sicher ihre Angst auch zu besiegen, weil es mit der Zeit einfach belastend wird. Ich denke ihnen sollte definitiv geholfen werden, weil sie auf eine große Palette von Erlebnissen verzichten und sich wahrscheinlich gezwungen fühlen und nichts dagegen machen können – außer natürlich einer Therapie. In der können sie versuchen mit ihrer Angst umzugehen und sie schließlich besiegen. Ich habe in vielen Dokus auch gesehen, dass diese Zwänge und Ängste durch verschiedene traumatische oder verstörende Ereignisse geschehen sind. So wie auch bei mir ein Angstraum durch ein Erlebnis und einem daraus resultierenden Schock entstanden ist.
Ich persönlich bin definitiv der Meinung, dass Angsträume bekämpft gehören und man sich nicht einfach damit abfinden sollte: Ängste halten einen von vielen Dingen auf. Ein gesunder Respekt hat keinen Schaden, aber es sollte nicht zu einer Angst werden. Deshalb sollten wir uns nicht damit abfinden, sondern Initiative ergreifen und etwas dagegen tun.

1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
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ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


2. Persönlicher Kommentar

Ich denke ich habe alle Aufgaben erfüllt und das Thema gut gemeistert. Ich finde auch das die Aufgabe ziemlich interessant war, da fast jeder andere Angsträume hat, die sich stark unterscheiden.

21.08.2013

Angsträume

Ein Angstraum ist ein Ort, an dem Menschen Angst empfinden. Diese Räume sind individuell ganz verschieden. Stelle einige Überlegungen zu diesem Thema an:
  • Was sind für dich persönlich Angsträume? Welche Merkmale haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in deinem Leben?
  • Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und sich so ein Angstraum manifestiert?
  • Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?
  • Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum? Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe.
  • Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen?
  • Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll man das überhaupt?

Beurteilungsraster "Angsträume"

1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


2. Persönlicher Kommentar